Traditionelle Versiegelungssysteme erhitzen typischerweise den gesamten Versiegelungskopf, was zu Problemen wie Materialverzug durch übermässige Hitzeführen kann. Um dies zu vermeiden, suchte Constantia Flexibles in Zusammenarbeit mit dem Thermotechnologie-Spezialisten Watttron präzisere und anpassungsfähigere Versiegelungsmethoden, um langfristige Zuverlässigkeit und Kompatibilität sicherzustellen.
Die Initiative basiert auf dem PPCover einer Monomaterial-PP-Deckellösung, die gemäss der Werbung Recyclingstandards erfüllt, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Obwohl PPCover klare ökologische Vorteile bietet, stellte die Integration in bestehende Versiegelungsmaschinen eine technische Herausforderung dar: Es galt, gleichbleibend hochwertige Versiegelungen für unterschiedliche Deckelmaterialien zu gewährleisten, ohne Ineffizienzen oder Materialverformungen zu verursachen.
Die Lösung: Watttrons Ringheiztechnologie. Sie bringt Wärme gezielt nur auf den äusseren Versiegelungsring auf, reduziert die thermische Belastung und steigert dieEnergieeffizienz erheblich. Das System heizt und kühlt schnell, typischerweise mit einer Rate von 10 bis 20 °C pro Sekunde und hält die eingestellte Temperatur mit hoherGenauigkeit (±1 °C). Diese Eigenschaften unterstützen nicht nur eine gleichbleibende Qualität, sondern ermöglichen auch ein sicheres Abschalten des Systems bei Produktionsstopps, was zu Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Versiegelungsmethoden führt.
Die universelle Versiegelungstechnologie bietet Herstellern zahlreiche praktische Vorteile. Sie macht separate Maschinen oder Einstellungen für unterschiedliche Deckelmaterialien überflüssig, vereinfacht Produktionsprozesse und reduziert die Komplexität der Anlagen. Das System lässt sich zudem mit 100-prozentiger Inspektionsfähigkeit kombinieren, wodurch fehlerhafte Becher in Echtzeit erkannt und aussortiert werden können für gleichbleibende Produktqualität.
Weitere Informationen unter www.cflex.com