Als einer der grössten Schlachtbetriebe Deutschlands steht die Simon-Fleisch GmbH tagtäglich vor der Aufgabe, höchste Hygienestandards mit einem verantwortungsvollen Ressourceneinsatz zu verbinden. Bis 2021 wurde die notwendige Hygiene über energieintensive Heisswassersterilisation, hohen Chemikalieneinsatz und zeitaufwändige Zwischenreinigungen sichergestellt. Diese Verfahren bedeuten jedoch einen erheblichen Personal-, Material und Energieaufwand und stellten zugleich ein Risiko für die Mitarbeitersicherheit und die Produktionsabläufe dar.
Mit der Einführung moderner UV-C-Desinfektionssysteme der Hoenle AG konnte das Wittlicher Unternehmen diese Herausforderungen bewältigen. Die installierten Förderband- und Messerentkeimer arbeiten temperaturneutral, chemiefrei und kontinuierlich im laufenden Betrieb. Vor der Einführung der MD3S-UV-C-Messerentkeimer war die Sterilisation in der Fleischproduktion ein arbeits- und ressourcenintensiver Prozess. Förderbänder wurden nur zu festen Zeiten unter hohem Einsatz von Chemikalien gereinigt. Zwischenreinigungen während der Schicht waren unumgänglich, da sonst die mikrobiologische Belastung der Oberflächen ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit darstellte. Bei den Messern, die im Schlachtprozess unverzichtbar sind, wurde bislang eine Heisswassersterilisation durchgeführt - der Energie- und Wasserverbrauch war enorm.
Mit der Inbetriebnahme der ersten Förderbandentkeimer im Jahr 2021 gelang es Simon-Fleisch, die interne Hygienekette nachhaltig zu stabilisieren. „Unsere UV-C-Systeme machen einen stabilen, planbaren Produktionsablauf möglich – und das mit deutlich weniger Ressourcen“, erklärt Lars Zigann, Sales Manager der Hoenle Disinfection. Stillstände für Zwischenreinigungen entfallen komplett. 2023 folgte die Installation der MD3S-Messerentkeimer in der Schlachtung. Sie ersetzen die bisherige Heisswassersterilisation vollständig. Der Energie- und Wasserverbrauch konnte signifikant reduziert werden, die Wartungskosten sanken deutlich, und die Mitarbeitenden profitieren von einem deutlich verbesserten Arbeitsschutz, indem es keinerlei Verbrühungsgefahr und Wasserdampf mehr gibt.
Besonders hervorzuheben ist die 99,99-prozentige Keimreduktion, die die Hoenle Disinfection mit ihren Anlagen garantiert. Dies schafft ein hohes Mass an Sicherheit, auch bei Keimen, die gegen herkömmliche Verfahren resistent sein können. Die Technologie arbeitet kontaktlos und temperaturneutral – ein entscheidender Vorteil gerade bei empfindlichen Produktionsprozessen. Die positiven Effekte sind nicht nur im Bereich der Lebensmittelsicherheit sichtbar, sondern auch in den Betriebskosten. Einsparungen bei Chemikalien, Energie und Wasser tragen zur nachhaltigen, kosteneffektiven Unternehmensführung bei.
Weitere Informationen unter www.hoenle.com