Generell boomen pflanzliche Milchalternativen. Viele Menschen, nicht nur Veganer*innen steigen auf pflanzliche Milchdrinks um. Dem globalen Hafermilchmarkt prognostizieren Marktbeobachter bis 2026 eine Grösse von über zwei Milliarden US-Dollar – mit zweistelligen Wachstumsraten.
Die Jucker Farm in Jona baut Hafer an, daher war schnell klar, dass sie einen eigenen Haferdrink herstellen möchte und ihn direkt verkaufen. Er steht im Angebot in Hofläden in Seegräben, Jona, Rafz und Kloten. Ferner wird er online geliefert von Farmy.ch und ist in rund 300 Coop-Filialen in der Region Zürich erhältlich.
Das Produkt enthält Hafer, Wasser, Rapsöl und Salz aber kein künstliches Aroma, keine Bindemittel, keine exotischen Zusatzstoffe für bessere Aufschäumbarkeit, kein Zuckerzusatz und keine industriell hergestellten Mineralstoffe. Zudem ist er pasteurisiert statt ultrahocherhitzt und wird in Glas oder Grossgebinde abgefüllt. Die Farm mischt auch keine Zusatzstoffe für bessere Schäumbarkeit hinzu, wie das viele andere Produzierende machen. Das einzige, was sie dazugibt beim Produktionsprozess sind Enzyme, welche die Verschleimung aufhalten und Stärke in Zucker umwandeln.
Für die Farm steht der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund. Denn die Ökobilanz von pflanzlichen Milchalternativen ist besser als jene von Kuhmilch. Der schwedische Haferdrinkproduzent Oatly gibt an, dass die Herstellung von 1 kg Haferdrink nur 0.29 kg CO2-Emissionen verursacht. Bei Kuhmilch sind es 0.9 kg (Quelle SRF). Und wenn man bedenkt, dass die Farm den Hafer pestizidfrei und regional anbaut ist der Fussabdruck noch kleiner.
Weitere Informationen unter www.juckerfarm.ch