Forschungskonsortium will Proteinproduktion neu erfinden

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33 Partner aus 21 europäischen Ländern forschen im Rahmen des Projekts „Smart Protein“ in den kommenden vier Jahren daran, wie aus Gemüse, Pilzen und Resten der Lebensmittelverarbeitung eiweisshaltige Lebensmittel hergestellt werden können. 2025 sollen die ersten Produkte auf den Markt kommen.

Proteine sind ein unverzichtbarer Bestandteil der menschlichen Ernährung. Doch die Art und Weise, wie sie derzeit produziert und konsumiert werden, bringt viele Probleme hinsichtlich der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen mit sich. Es braucht Alternativen, die nur die wissenschaftliche Forschung bieten kann. In einer Zeit, in der die Gefahren des Klimawandels offensichtlicher denn je sind, kann die Lebensmittelsicherheit nur garantiert werden, wenn auch ihre Produktionsweise überdacht wird. Alternative Proteinquellen sind dabei eine Chance, um der Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung ressourcenschonend zu begegnen.

Seit diesem Jahr finanziert die Europäische Kommission das Projekt Smart Protein, das ganz auf der Linie des europäischen Green New Deal liegt und eine zukunftssichere Proteinversorgung durch nachhaltige und nahrhafte alternative Proteine ermöglichen soll. Mit einem Fonds von 9,6 Millionen ist das Projekt auf vier Jahre angelegt. Ziel ist es, bis 2025 eine Reihe von proteinreichen Lebensmitteln auf der Grundlage von Pflanzen, Pilzen, Nebenprodukten und Rückständen aus der Lebensmittelproduktion herzustellen. In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts sollen nicht nur europäische Verbraucher Zugang zu pflanzlichem Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Käse, Säuglingsmilchpulver und anderen eiweisshaltigen Milchprodukten - einschliesslich Backwaren - erhalten. 

Aus Gemüse und Pseudogetreide wie Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Quinoa werden neue Lebensmittel entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung von Struktur, Geschmack und Aroma liegt. Um dies zu erreichen, werden die Forschungsteams Methoden suchen, wie Proteine kostengünstig extrahiert werden können. Weitere Forschungsschwerpunkte werden im Bereich Proteinchemie, Polymerstruktur, dem physikalisch-chemischen Verhalten und der Interaktion von Proteinen liegen. Die Ergebnisse sollen zu einer besseren Nutzung der Eigenschaften von Proteinen führen und einen individuelleren Einsatz für unterschiedliche Lebensmittel und Getränke erlauben.

Protein-Wertschöpfungskette überdenken
Die Strategie des Smart-Protein-Projekts setzt auf vier Prioritäten: Ernährung, Nachhaltigkeit, Innovation sowie Vertrauen und Akzeptanz der Verbraucher. Diese Prioritäten werden durch globale Partnerschaften mit Konsortiumsmitgliedern aus Europa, Nordamerika, Israel, Thailand und Neuseeland umgesetzt. Allein in Europa arbeiten 33 Partner aus 21 Ländern - Universitäten, Forschungszentren und Lebensmittelunternehmen – am Projekt; die Koordination liegt in den Händen der School of Food and Nutritional Sciences am University College Cork in Irland. Zu den industriellen Partnern zählen unter anderem Barilla, Thai Union und AB InBev.

„Mit dem Smart-Protein-Projekt überdenken wir die gesamte Protein-Wertschöpfungskette, von der Produktion bis zum Verbrauch, sowohl in Bezug auf die Produktion als auch auf die Umwelt. Wir streben auch die Wiederherstellung der Bodengesundheit durch regenerative ökologische Landwirtschaftsmethoden an, die in der Lage sind, von einer kohlenstoffbasierten Landwirtschaft auf eine kohlenstoffarme Landwirtschaft umzustellen, die widerstandsfähiger in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels ist und eine langfristige finanzielle Zukunft der Landwirte unterstützt", unterstreicht Emanuele Zannini, Forscher an der Universität Cork und Koordinator von Smart Protein. 

Zwei italienische Universitäten sind am Projekt beteiligt: die Universität Udine und die Freie Universität Bozen mit dem Labor Micro4Food, das am NOI Techpark angesiedelt ist.

Ziel des Labors Micro4Food unter der Leitung von Prof. Marco Gobbetti und Prof. Raffaella Di Cagno wird es sein, zu verstehen, wie durch die Integration von Proteinen, die aus Pflanzen, Hefen, Pilzen oder aus Resten der Bierverarbeitung gewonnen werden, neuartige Lebensmittel im Bereich Milchprodukte, Brot und Teigwaren entwickelt werden können.

„Wir haben bereits mit der chemisch-nährstofflichen Charakterisierung der Ursprungsrohstoffe begonnen. Daraus werden wir jene Zutaten gewinnen, die wir zur Anreicherung von Produkten auf Weizen- oder Milchbasis benötigen, die normalerweise kein Protein enthalten", erklärt Prof. Raffaella Di Cagno.

(Uni Bozen)

EVENTS

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Symposium zu aktuellen Ernährungsthemen

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Das Swiss Green Economy Symposium ist die umfassendste Konferenz zu Wirtschaft und Nachhaltigkeit mit zunehmend internationaler Ausstrahlung. Seit 2013.

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Die Fachmesse für die Fleischbranche

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Treffen Sie führenden Köpfe der Coating- und Converting-Industrie, sowie Kunden aus der Konsumgüter-, Verpackungs- und Textilindustrie.

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SIAL

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DER BRANCHENTREFFPUNKT MIT RELEVANTEN GASTRO-TRENDS

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Südback

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Brennpunkt Nahrung

Fachkonferenz über Trends, Märkte und Management

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The Future of Packaging Technology

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Internationale Zulieferer der Snack- und Süsswarenbranche

Datum: 02.-05. Februar 2025

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Nationale Handelstage für Schweizer Käse

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Der neue Treffpunkt für Bier- und Getränkeproduzierende | vom Profi bis zum Selbstvermarkter

Datum: 06.-07. Februar 2025

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International führende Fachmesse mit Kongress für Gedruckte Elektronik

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Der IFM-Day der ZHAW findet als Begegnungstag für FM-Ausbildung und FM-Praxis statt.

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Als internationale Weltleitmesse mit dem ausschließlichen Fokus auf Embedded-Technologien.

Datum: 11.-13. März 2025

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CCE International

Europas wichtigster Branchenevent für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie.

Datum: 11.-13. März 2025

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Internationale Fachmesse für Intralogistik

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Global Industrie

Midest - smart Industries - Industrie - Tolexpo - die weltweit grössten Fachmessen für die Industriezulieferwirtschaft

Datum: 11.-14. März 2025

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Leitmesse für den Ausser-Haus-Markt

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Die Entscheider- und Expertenkonferenz bringt das gesamte Wertschöpfungssystem rund um die additive Fertigung zusammen.

Datum: 17.-18. März 2025

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Transfoming Industry Togheter

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Die führende schweizerische Lebensmittelfachtagung von bio.inspecta und SQS

Datum: 10. April 2025

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Schoggifestival

Das Schoggifestival geht in die dritte Runde!

Datum: 12.-13. April 2025

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Internationale Leitmesse – Technology for Meat and Alternative Proteins

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Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks

Datum: 18.-22. Mai 2025

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VITAFOODS EUROPE

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Datum: 20.-22. Mai 2025

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LABVOLUTION

Europäische Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows

Datum: 20.-22. Mai 2025

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Automatica

Die Leitmesse für intelligente Automation und Robotik

Datum: 24.-27. Juni 2025

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Schweizer Messe für industrielle Automatisierung

Datum: 02.-04. September 2025

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AM Expo

Fachmesse und Symposium: Inspiration, Weiterbildung und Netzwerk

Datum: 09.-10. September 2025

Ort: Luzern (CH)

Drinktec Deutschland

Auf der Weltleitmesse der Getränke- und Liquid-Food-Industrie

Datum: 15.-19. September 2025

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Ilmac

Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie

Datum: 16.-18. September 2025

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CMS Berlin

Internationale Leitmesse für Reinigung und Hygiene

Datum: 23.-26. September 2025

Ort: Berlin (D)

POWTECH

Pharma.Manufacturing.Excellence

Datum: 23.-25. September 2025

Ort: Nürnberg (D)

Anuga

Weltweite Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie/Ausser-Haus-Markt

Datum: 04.-08. Oktober 2025

Ort: Köln (D)

A + A

Messe und Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Datum: 04.-07. November 2025

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igeho

Internationale Branchenplattform für Hotellerie, Gastronomie, Take-away und Care

Datum: 15.-19. November 2025

Ort: Basel (CH)

AQUA Suisse

Die Schweizer Fachmesse für kommunales und industrielles Wassermanagement.

Datum: 26.-27. November 2025

Ort: Zürich (CH)

Pumps & Valves

Die Fachmesse für industrielle Pumpen, Armaturen & Prozesse

Datum: 26.-27. November 2025

Ort: Zürich (CH)

Swissbau

Führende Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft

Datum: 20.-23. Januar 2026

Ort: Basel (CH)

aqua pro

B2B-Plattform in der Schweiz für Fachkräfte des globalen Wasserkreislaufs

Datum: 04.-06. Februar 2026

Ort: Bulle (CH)

EuroShop

Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels

Datum: 22.-26. Februar 2026

Ort: Düsseldorf (D)

Ble.ch

Die führende Fachmesse der Blech-, Metall- und Stahlbearbeitung in der Schweiz.

Datum: 11.-13. März 2026

Ort: Bern (CH)

analytica

Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und analytica conference

Datum: 24.-27. März 2026

Ort: München (D)

IFAT

Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft

Datum: 04.-08. Mai 2026

Ort: München (D)

interpack

Führende Messe für Prozesse und Verpackung

Datum: 07.-13. Mai 2026

Ort: Düsseldorf (D)

INDEX

Weltweit führende Ausstellung für Vliesstoffe.

Datum: 19.-22. Mai 2026

Ort: Genf (CH)

Anuga FoodTec

Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Datum: 23.-26. März 2027

Ort: Köln (D)

Bezugsquellenverzeichnis